Samstag, 28. April 2012

Top of the Rock

Ich musste mich gestern beeilen, und bin dann nicht mehr dazu gekommen, habe es aber gestern geschrieben also poste ich es im Original :)
Heute konnte ich etwas länger schlafen, zum Glück ich war wirklich todmüde. Danach beantwortete ich kurz einige Mails und erledigte einige Dinge, bevor ich bereit war, um mit Cathy in die Stadt zu gehen. Ich drückte den Liftknopf (ich wohne im siebten Stock), stieg ein als dieser sich öffnete und blieb stecken. Oh nein, bitte nicht. Es holperte ein paar Mal, die Tür liess sich nicht mehr öffnen und kein Knopf funktionierte mehr. Na toll, tief durchatmen, keine Panik kriegen. Dachte ich, als ich schon mitten in den schlimmen Szenarien war, die alle hätten passieren können. Ich drückte den Alarmknopf, nichts geschah. Prima! Jeder braucht in diesem Gebäude den Lift, früher oder später würden sie es schon merken, ausserdem gibt es eine Kamera im Lift. Plötzlich setzte sich der Lift wieder in Bewegung und ich stieg einen Stock weiter unten aus um den Rest runter zu rennen. Es muss sich um ein paar wenige Minuten gehandelt haben, es hat scheinbar niemand was bemerkt :) Die Sonne schien sehr angenehm und trotzdem bliess ein kalter Wind, ich würde mich gleich wieder erkälten, dachte ich als ich etwas zu kühl angezogen nach draussen ging. Wir hatten vor heute zu den Top of the Rocks zu gehen, um Manhatten von oben zu sehen. Wir fuhren also mit dem Subway Richtung Rockerfellercenter und kauften uns zwei Tickets, die wieder erst eine Stunde später gültig waren. Weil wir aber dieses Mal bereits davon ausgegangen sind, gingen wir rasch einen Kaffee trinken und etwas essen. Danach stellten wir uns im Untergrund dieser Gebäude in die Warteschlange. Das Ganze ging erstaunlich schnell und schon waren wir im Lift. Dieser hielt aber zwei Stockwerke weiter oben wieder an und dort ging die Schlange weiter :) Es folgte eine Art Gepäckkontrolle, genau gleich wie am Flughafen. Mit diesen Dingern, wo man alles reintun muss und dann zur Kontrolle irgendwo durchgehen muss. Da auf einem Schild ein Verbotszeichen für Ess- und Trinkwaren stand versuchten Cathy und ich noch in einer Geschwindigkeit unsere Trinkflasche zu lehren. Schliesslich ist das gute Wasser kostbar hier in NY. Zuerst trank sie bis sie nicht mehr konnte und dann begann ich die Flasche anzusetzen. „Hey Lady, that‘s not a problem!“ meinte die Kontrolleuse und schmunzelte, während ich meinen Wasserschnauz abwisch und versuchte das Wasser runterzuschlucken, bevor ich laut begann zu lachen, was Cathy bereits machte. Nach der Kontrolle folgte eine Videosequenz. Ich wusste nicht, dass das Bild das jahrelang ober meinem Bett hing mit diesen Arbeitern, die in einer unglaublichen Höhe auf einem Kran sitzen, von hier ist. Danach stellten wir uns wieder in eine Warteschlange aber es ging ziemlich schnell. Wir stiegen in den Lift, wobei ich etwas ein mulmiges Gefühl hatte Dank dem Zwischenfall heute morgen. Es waren ziemlich viele Menschen drin und als sich die Tür schloss begann er zu wackeln und eine Lichtshow begann. Die Decke des Lifts war durchsichtig und so konnte man sehen in was für einer Geschwindigkeit wir die 67 Stockwerke zurücklegten. Als ich das Gefühl hatte den Druck in meinen Ohren nicht mehr ausgleichen zu können, stoppte der Lift aprubt. Wir probierten auszusteigen, als der Wind heftig in unsere Richtung bliess...
 „Wooow, amazing!!“ Das sag ich euch! New York ist von oben noch viel unglaublicher, noch viel organisierter, noch viel durchdachter, noch viel schöner als von unten. Es war so wunderschön und ich genoss den herrlichen Ausblick. Den Blick über den grünen Central Park umringt von riesigen Gebäuden, welche wiederum von einem Fluss umringt sind. Den Blick zur Freiheitsstatue, zum Empire State Building, zur Brooklyn Bridge, zum Cryseler Building (unter diesem gehe ich übrigens zur Schule), einfach unbeschreiblich. Die Sonne versuchte mit aller Kraft zwischen dem bewölkten Himmel hervorzudringen. I loved it. Es hatte oben nicht viele Menschen und so genossen Cathy und ich es für einige Zeit unsere derzeitige Heimat von oben betrachten zu können. Der Wind bliess uns kalt ins Gesicht, was uns aber in diesem Moment nichts ausmachte. Über den Wolkenkratzern von New York zu stehen, verleiht einem ein wunderbares, freies, beflügelndes Gefühl. Als ob alles auch noch so unglaublich grosse und unfassbare irgendwie erreichbar wäre. Als ob man sich gleich selbst in all diese berühmten Bilder setzen könnte, um ein Teil davon zu werden. 
Den Nachmittag verbrachten wir dann noch etwas in der Stadt. Cathy wollte sich ein Kleid kaufen. Ich wollte unbedingt noch eine Kamera kaufen, der Laden hatte aber zu?! Ja, wusste auch nicht dass es das hier gibt. Völlig müde kamen wir dann zurück und Laura informierte uns über ihre ungefähr siebte Planänderung für heute Abend. Wir gehen heute mit ihr auf eine Homeparty, zu ihren Kollegen :) 
I love youu, kisses






















































Cathy's neuer Schuh :)


Gangsterbaby :) 


















I love it





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