
Letzte Woche ging ich ganz normal zur Schule, meistens danach mit den anderen Mittagessen und abends ins Training. Das Wetter war so schön, dass ich die meiste Zeit draussen verbracht hatte. Ich ging sogar am Freitag zur Schule, um mit den anderen die Columbia University zu besuchen. Dort, wo Obama zwei Tage zuvor die Abschlussrede gehalten hatte. Ich schritt in den Campus, blieb stehen und stellte mir vor, hier Studentin zu sein. Alles war grün, eine wunderschöne Parkanlage mit grossen Bäumen, grünen Wiesen und Büschen. Dazwischen erstreckte sich eine würdige Strasse bis hinab ans andere Ende des Campus. Verschnörkelte Torbogen zierten die Wegabschnitte. Ich stieg die hohe Treppe hoch zur Bibliothek, zwischen den massigen Säulen hindurch und in die Eingangshalle wo Shakespeare in seiner Ehrenhaftigkeit vertreten stand. Wow! Die Halle war riesig gross, zur rechten einen schönen alten Saal mit Cheminée zur linken das Sekretariat. Ich schien die einzige dort drin zu sein, keine Ahnung wieso. Also schritt ich durch die Halle geradewegs auf das Podest hinzu, das zu beiden Seiten mit einer Flagge verziert war. Dort setzte ich mich auf einen der Stühle, die da so schön bereitstanden. Die Sonne blinzelte durch die gewaltig grossen Fenster am oberen Ende des Raumes. Nach und nach kamen die anderen rein und setzten sich neben mich, wo wir dann eine Weile einfach den Raum anstarrten :) Wir betrachteten noch den Rest des Campuses und beim Rausschleichen, steckte ich mir die Studienausschreibung für‘s nächste Semster in die Tasche. Will sie nur mal anschauen :) In dieser Gegend gibt es noch sonstige schöne Dinge die man sehen sollte und so schlenderten wir etwas umher. Danach gingen wir in ein typisches Studentenkaffe, das unglaublich viele Arten von Kaffe, Schokolade, Cupcakes, Muffins und sonstigen Sachen hat. „Das hat es schon gegeben als ich hier studierte,“ meinte Valérie meine Lehrerin als sie in Erinnerung schwebend ihren Kaffee in der übergrossen Tasse anstarrte. Die Menükarte hatten sie direkt an die Wand gemalt :) Weil ich mit Larissa am Broadway Dance Center abgemacht hatte um zu trainieren, verabschiedete ich mich schon bald, eilte die paar Strassen zurück, zog mich um und ging trainieren. Das BDC ist ganz anders als die Tanzschule in der ich sonst trainiere. Sie ist viel moderner und alles ist weiss. Das Steps ist aber gerade deswegen so schön, weil es noch all die alten grossen hölzernen Fensterrahmen hat und die niedlichen Eingänge in die Tanzstudios. Ausserdem ist diese Schule sehr klassisch, während man am BDC noch ganz viel andere, neuere Tanzarten studieren und trainieren kann. Die Kombination ist perfekt :) Ich habe viele gezielte Lektionen genommen, in denen mir der Lehrer immer wieder viele Tips für mein Knie geben konnte, und so gings mit dem Trainieren. Ich möchte wirklich nicht darauf verzichten, i just love it und zusammen mit Larissa macht es noch mehr Spass!


















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| Signe |
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| Andreas and Signe |


Am Abend war ich dann mit Sarah und ein paar Freunden verabredet, wir wollten ein berühmtes indisches Restaurant in East Village ausprobieren. Wir schlenderten die künstlerstrasse hinab während wir von weitem ein blinkendes Schaufenster erkannten. Als wir in der nähe dieser Blinklichter stehen blieben begann das Werben. Komischerweise standen vier exakt gleiche Restaurants nebeneinander und die Kellner zerrten uns gerade so hinein. Wir gingen in das oben rechts (nur als Tip, das originale) und setzten uns, in dem engen munzig kleinen Restaurant. Ich war ein wenig überwältigt. Die Leuchtketten über unseren Köpfen bildeten einen wahrhaften Himmelteppich. Nur gebückt konnte ich mich in diesem Restaurant hin und her bewegen. Es war wundervoll und das Essen köstlich!! Das empfand die andere Schweizerin die dabei war aber nicht so, eine Kollegin einer Kollegin von Sarah. Die andern meinten enttäuschend, dass noch eine Schweizerin mitkäme, was mich etwas wütend gemacht hatte. Schliesslich bin ich auch eine, und so schlimm sind wir nun auch nicht. Sie zuckten alle nur die Schultern und ich hätte dieses Mädchen ohrfeigen können als sie genau dem Stereotypen entsprach, den alle erwartet hatten. Erstens fand sie das alles zu speziell und wollte einen anderen Tisch weil es ihr zu eng war und als wir dann alle bestellt hatten, beschimpfte sie Sarah weil sie viele Allergien häbe. Das Essen schmeckte ihr nicht also pfiff sie den Kellner mit einem abwechselnd gestreckten und gekrümten Finger her, er solle dieses Essen probieren, das ginge ja gar nicht! Ausserdem weigerte sie sich English zu sprechen (sie redete Französisch). Ich genoss den Abend aber extrem, es war nur bisschen enttäuschend, dass die Schweizerinnen sich hier so oft so doof anstellen, und alle diese Erwartungen haben von uns, aber ich kann es ihnen tatsächlich nicht übel nehmen, habs versucht. Am Tag danach sprach ich mit Larissa darüber und sie meinte, dass sie genau dieselbe erschreckende Erfahrung gemacht hatte. Dann kam mir die Geschichte in den Sinn, als ich in der zweiten Woche einer Schweizerin mit dem Subway helfen wollte und sie mich so anfuhr. Naja, schade und trotzdem: Wir sind nicht alle so ;) Danach gingen wir noch spontan ins Kino. Am Times Square ist das kein Problem, da kann man jede halbe Stunde jeden Film gucken :) Also entschieden wir uns für „The lucky one“ und der war amazing!!!! Alle die „The notebook“ genau so lieben wie ich, unbedingt gucken! Und ja ich weiss, es ist Lovestory-zeugs, but always based on true and hard reality! :) Danach waren Sarah und ich beide so müde, dass wir nach Hause gingen, um zu schlafen.





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| Überall vertreten, und riesig am Times Square :) |
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| Eben, sie machen überall Sport |
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