Ich habe euch viiiel zu erzählen, habe ein langes abwechslungsreiches und spannendes Wochenende hinter mir, also gleich zwei Blogs ;)
Am nächsten Morgen half ich Cathy ihr Gepäck umherzuschleppen und erledigte mit ihr noch einige Dinge, bevor wir die letzten Sonnenstrahlen zusammen noch im Central Park erleben wollten. So weit kam es aber nicht, da ein wunderschöner Markt direkt vor dem Park uns davon abhielt. Wir schlenderten hindurch und assen später in einem der kleinen Restaurants in unserer Strasse einen Früchteteller, bevor es Zeit war Abschied zu nehmen. Nachdem wir eine Weile vor der Residenz gewartet hatten, fuhr der Van vor, den Cathy zusammen mit anderen Touristen gemietet hatte. Das war sie also, unsere gemeinsame Zeit in dieser unglaublichen Stadt. Wir würden uns aber bald wieder sehen, nach Miami gehe ich jetzt nicht, wie wir uns überlegt hatten, aber sie würde mich schon sehr bald in der Schweiz besuchen. Ich kann‘s kaum abwarten, wir hatten eine wunderbare Zeit und sie ist eine wirklich dicke Freundin geworden. Sie drückte mich und kurz darauf winkte ich zum Abschied.
„Are you okay? fragten die Angestellten die vor der Reception quatschen. „Yep, I‘m alright :)“ sagte ich und so war es auch. Ich würde Cathy vermissen aber meine Zeit in New York war noch nicht einmal zur Hälfte vorbei und so würde ich noch viele schöne Dinge erleben dürfen. Kaum hatte ich das gedacht kam auch schon eine Nachricht von Takuya, wir würden uns heute früher verabreden um noch einige Dinge zu erledigen vor Donggoo‘s Geburtstagsparty. Ich wusste, dass ich irgendwann mal mein Zimmer wechseln müsste, also klärte ich das rasch ab. „That‘s tomorrow, and you‘re room will be 424!“ informierten sie mich an der Reception. 424, das war Cathy‘s Raum. Das Zimmer in dem wir uns für die Abende bereit gemacht hatten, unsere Nägel lackiert und unsere Musik gehört hatten. Ich schmunzelte und ging nach oben um mich umzuziehen. Kurz darauf traf ich mich mit Andreas, Takuya und JongEum in Korea Town. Wir schrieben rasch eine Karte für Dongggoo und nahmen den Subway Richtung Queens, wo die Party stattfinden sollte. Wir kauften einige Dinge für die Party und waren etwas spät dran. Eigentlich hätten wir alle zusammen kochen wollen, bevor die Gäste kamen. Queens ist ganz anders als Manhattan, die kleinen Häuschen und die Strassen gleichen einem übergrossen Spielzeugstadt. Die Abendsonne warf ein wunderschönes Licht darauf und ich genoss den Abend extrem, wir hatten viel Spass. Als wir in Donggoos Wohung ankamen, war das Essen schon fertig zubereitet. Es gab Sushi, aber koreanische, das heisst ohne Fisch. Ich mag Sushi, habe mich daran gewöhnt. Wir stiessen an und assen, bevor dann all die Gäste eintrudelten. Die Party war lustig, und dauerte lange. Ich wollte nicht alleine nach Manhattan fahren, Taxi war zu teuer und Subway zu gefährlich. William würde mitfahren. Nach einer langen Zeit schlief ich dann aber auf dem Sofa ein. Die anderen hatten mir eine Decke übergelegt, bemerkte ich als ich einige Zeit später erwachte. Danggoo, dessen 30igsten Geburtstag wir feierten (also eigentlich 29, aber Koreaner zählen das Jahr im Bauch der Mutter auch mit), war wieder unter seinen Gästen und feierte weiter, nachdem er einen Erholungsschlaf gemacht hatte. Neben mir sass mittlerweile Ayako, die gekommen war, um mich mit zu sich nach Hause zu nehmen. Sie wohnt einige Blocks entfernt. „Good morning,“ lächelte sie mich an. „William ist mit mir im Kontakt geblieben, als du eingeschlafen bist.“ Dieser räumte gerade einige Dinge auf, während die Party noch immer (oder wieder) voll im Gange war und winkte mir zu. Ich setzte mich auf und wir quatschten noch eine Weile bevor wir uns alle auf den Heimweg machten. Ich ging dann aber trotzdem nach Hause, da ich am nächsten Morgen mein Zimmer wechseln sollte. Da wir uns das Taxi zu viert teilten, war das ideal.
Am nächsten morgen war mir übel, mein Körper war es sich nicht gewohnt, Alkohol zu trinken und Sushi zu essen, ausserdem war mir zuvor schon etwas übel gewesen. Ich zwang mich auf, packte meine Sachen und wechselte das Zimmer. Dort breitete ich meinen Schlafsack auf dem Bett aus und tat, was ich bereits nach meiner ersten Ankunft getan hatte: Ich schlief erstmal eine Runde. Als ich wieder erwachte, war es bereits Nachmittag und die Sonne schien. Ich ging nach draussen, wo es unglaublich warm war, kaufte mir einen Salat und verbrachte den Rest des Tages im Central Park. Ich beobachtete die Kinder, die Paare, die Sportler, die Eichhörnchen, und da war sie...die Lücke, die sonst Cathy füllte. Zurück zu Hause traf ich Larissa und Sarah, redete kurz mit ihnen und ging dann in mein Zimmer um mich etwas einzurichten und euch zu schreiben. Ich bin jetzt aber froh wenn es morgen ist, und ich zur Schule gehen kann. Neue Lehrerin, neue Klasse, neuer Stundenplan, und vor allem: neue Woche!!
Habt einen guten Start in die Woche
In Love
Nja
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| Eating salad in Central Park |
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| Donggoo und Misung |

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| Hinten: Takashit, v.l.n.r: William, Takuya, Prince Charming |













































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